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Photobiomodulations-Therapie

Photobiomodulations-Therapie oder Low-Level-Laser-Therapie

 

 

 

Was ist Photobiomodulations- bzw. Low-Level-Laser Therapie?

Laserlicht ist Licht mit besonderen Eigenschaften. Dieses Licht kann sichtbares oder nicht sichtbares Licht sein und ist auf Grund seiner physikalischen Eigenschaften sehr energiereich.

Durch den hohen Energiegehalt und die besonderen Eigenschaften des Laserlichtes erreicht man bei bestimmten Erkrankungen sehr gute therapeutische Wirkungen.

 

Wie wirkt die Low-Level-Laser Therapie?

Die Low-Level-Laser Therapie ist eine Regulationstherapie. Durch die Bestrahlung wird der Stoffwechsel der Zellen beeinflusst. In der Zelle werden verschiedene biochemische Vorgänge aktiviert, die der Abwehr der Erkrankung und in der Folge der Heilung dienen.

Das vom Gewebe absorbierte Laserlicht bewirkt eine bessere Verfügbarkeit von ATP (Adenosintriphosphat), welches der Treibstoff der Zelle ist. Durch die Aktivierung des Zellstoffwechsels wird die Teilungsrate der Fibroblasten und Epithelzellen beschleunigt, die Aktivität der Makrophagen gefördert und die Phagozytose gesteigert.

 

Wie wird Low-Level-Laser angewendet?
Low-Level Laser wird je nach Anwendung flächig oder punktuell auf der Haut des Patienten platziert. Ein Einpunktlaser, der an Triggerpunkte bzw. Akupunkturpunkte angesetzt wird, ersetzt Akupunktur-Nadeln. Somit ist sogar eine nicht-invasive Akupunktur mit Low-Level-Laser Therapie möglich.

Low-Level-Laser-Licht (LLLT), auch Photobiomodulation (PBM) genannt, ist ein sanftes, nicht-invasives und zugleich leistungsstarkes Werkzeug und kann sehr positive physiologischen Auswirkungen haben. PBM verbessern die Heilung und ist ein medikamentenfreies Analgetikum (schmerzlinderndes Mittel).

 

Ist Low-Level-Laser Behandlung gefährlich?

Die Lasertherapie ist bei ordnungsgemäßer Anwendung absolut nebenwirkungsfrei.

 

Was bewirkt eine Low-Level-Laser Therapie?

Schmerzlindernde Wirkung: Die Freisetzung von schmerzhemmenden Biomediatoren bzw. Neurotransmitter (Serotonin, Endorphine) wird gefördert. Die Freisetzung schmerzauslösender bzw. schmerzvermittelnder Biomediatoren (Bradykinin, Prostaglandine) wird gehemmt. Diese, in mehreren Studien belegte Kaskade, bewirkt einen analgetischen Effekt.

Förderung der Wundheilung, Entzündungshemmende und abschwellende Wirkung: Die oben angeführten Biomediatoren haben auch eine antiphlogistische (entzündungshemmende) und durch die Verbesserung der Mikrozirkulation antiödematöse (abschwellende) Wirkung. Durch die Steigerung der Makrophagenaktivität wird zusätzlich die lokale Abwehrlage verbessert.

 

Welche Vorteile bringt die Low-Level-Laser Therapie?

Durch die schnelle Abheilung bei Low-Level-Laser Therapie, wird eine Steigerung der Lebensqualität bei den Patienten erreicht.

Die Low-Level-Laser Therapie ist eine nebenwirkungsfreie Therapieform, welche von den Patienten gut vertragen wird und die Patienten nicht belastet.

Durch den konsequenten Einsatz der Low-Level-Laser Therapie kann Verbandstoff und Behandlungszeit reduziert werden.

Die Low-Level-Laser Therapie reduziert die Schmerzen bei akuten Schmerzzuständen meist schon nach der ersten Behandlung erheblich.

Schwellungen und Ödeme werden durch den Einsatz der Low-Level-Laser Therapie vermindert.

Das Risiko einer Wundinfektion wird durch den Einsatz der Low-Level-Laser Therapie deutlich reduziert.

 

Welche Vorteile bringt die Low-Level-Laser Akupunktur?

Während bei der Akupunktur mit der Nadel eine Mikrowunde gesetzt wird, die der Gesetzmäßigkeit der Wundheilung unterliegt, schafft die Low-Level-Laser Akupunktur keinen Gewebsdefekt, sondern wirkt über induziertes Licht. Dieses wird über Reizleiter im Körper weitergeleitet. Durch diesen Reiz werden die biologischen Zellvorgänge gemäß deren Programmierung abgerufen.

Durch den Effekt der Wundheilung, welcher bei der Nadelakupunktur in der Regel 5-7 Tage dauert, wird daher die Akupunktur mit der Nadel meist nur einmal pro Woche durchgeführt. Bei Einsatz der Low-Level-Laser Akupunktur kann die Zeit zwischen zwei Sitzungen erheblich verkürzt werden. Dies ist speziell bei der Behandlung von akuten Indikationen sehr vorteilhaft.

Die Schmerzfreiheit bei der Low-Level-Laser Akupunktur ist ein weiterer Vorteil, speziell bei der Akupunktur von Kindern und Patienten mit Angst vor Nadeln. Zahlreiche wissenschaftliche Studien beweisen die Wirksamkeit der Low-Level-Laser Akupunktur, wobei die Wirksamkeit der Nadelakupunktur geringfügig besser ist.

Die Low-Level-Laser Akupunktur darf auch von medizinischem Personal ohne spezielle Akupunkturausbildung angewendet werden.

 

Wann wurde die Low-Level-Lasertherapie (LLLT) bzw. die Photo-Bio-Modulation (PBM) erfunden?

Die Entwicklung der Lasertechnik reicht bis in die Zeit um 1920 zu Albert Einstein zurück. Nachdem 1960 der erste Laser gebaut wurde, entwickelte sich die Lasertechnik in Riesenschritten vorwärts. Erste medizinische Arbeiten über die Behandlung schlecht heilender und chronischer Wunden wurden schon 1968 vom ungarischen Arzt E. Mester verfasst. Heute ist die Low-Level-Lasertherapie durch zahlreiche internationale Studien in ihrer Wirkungsweise sehr gut erforscht. Für viele Indikationen gibt es wissenschaftlich anerkannte Wirkungsnachweise.

 

Was ist Laserlicht?

Laser ist ein physikalischer Begriff aus dem Englischen: light amplification by stimulated emission of radiation ‚ (übersetzt: Licht-Verstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung)

Laserlicht ist ein Licht mit besonderen Eigenschaften. Dieses Licht, welches aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften sehr energiereich ist, kann sichtbar als auch nicht sichtbar sein. Durch den hohen Energiegehalt, die genaue Dosierung und die besonderen Eigenschaften erreicht man bei bestimmten Erkrankungen sehr gute therapeutische Wirkungen.

 

Wie wirkt die Low-Level-Laser-Therapie (LLLT)?

Die Low-Level-Lasertherapie ist eine Regulationstherapie. Durch die Bestrahlung wird elektromagnetische Energie an den Ort der Bestrahlung gebracht und dort in biochemische Energie umgewandelt. Damit wird eine Beeinflussung des Zellstoffwechsels von gestörten oder geschädigten Zellen erreicht.

In den Zellen werden verschiedene biochemische Vorgänge aktiviert, wobei die Mitochondrien bei der Beschreibung der zellulären Wirkmechanismen der Lasertherapie eine zentrale Stellung einnehmen. Dies dient der verbesserten Abwehr der Erkrankung und in der Folge der rascheren Abheilung. Klinische Effekte:

  • Schmerzlinderung
  • Durchblutungsförderung
  • Verminderung von Entzündungen
  • Beschleunigung der Wundheilung
  • Verminderung von Schwellungen
  • Verminderung des Infektionsrisikos

 

Bei welchen Indikationen findet Low-Level-Laser Therapie Anwendung?

Die Low-Level-Lasertherapie wird in nahezu allen Teilbereichen der Medizin erfolgreich eingesetzt. Zahlreiche Studien und langjährige, klinische Erfahrungen belegen die Wirksamkeit der Low-Level-Lasertherapie.

Nachfolgend ein Auszug aus den umfangreichen Anwendungsmöglichkeiten:

Neurologie (Nervenschmerzen, Migräne, Behandlung chronischer und akuter Schmerzzustände, Neuralgien)

Dermatologie (Ulcus cruris, Decubitus, Herpes Zoster (Gürtelrose), Herpes labialis (Fieberblasen), Verbrennungen, Nachbehandlung bei Hauttransplantationen, Psoriasis (Schuppenflechte), Akne, frische und schlecht heilende Wunden, Keloide, Hämatome

Orthopädie: Stumpfschmerzen, Phantomschmerzen, Arthrose, Arthritis, postoperative Wundbehandlung, Prothesenschmerzen, Prothesendruckgeschwüre, Lumbalgien, Ischialgien, Gelenkentzündungen, Entzündungen des Stütz- und Bewegungsapparates auch rheumatischer Art

Sportmedizin: Blutergüsse, Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserverletzungen, Tennis- und Golfellbogen

Gynäkologie, Geburtshilfe und Urologie: wunde Mamillen (Brustwarzen), Mastitis bei Stillenden, meist ohne Stillunterbrechung, Kaiserschnittnarben, Dammschnitt, Herpes genitalis, Äußere und innere Harnwegsinfekte, Schleimhautentzündungen

Hals-Nasen-Ohren Beschwerden: Otitis media (Mittelohrentzündung), Sinusitis (Nebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündung), Hals- und Rachenentzündung, Schnupfen (auch mit bakterieller Infektion), Tinnitus-Beschwerden, Ekzematöse Veränderungen im Gehörgang, Hörschwächen nach Gehörsturz

Chirurgie: Neuralgien, Migräne, chronische Schmerzzustände, Nadelersatz zur schmerzlosen und aseptischen Körper- und Ohrakupunktur

Onkologie: Mucositis, Haut- und Gewebereaktionen nach Strahlentherapien (Strahlen-Ulzera), Paravasate von Zytostatika (durchstochene Venen), Phlebitis (Venenentzündungen, durch Zytostatika geschädigte Venen)

Zahnheilkunde: Wundbehandlung nach Extraktionen, Prothesendruckgeschwüre, Aphten, Nachbehandlung bei chirurgischen Eingriffen am Kiefer, Parodontosebehandlung und Prophylaxe, Photodynamische Therapie zur Keimreduktion bei parodontalen Erkrankungen, Photodynamische Therapie zur Behandlung von Periimplantitis

Kinderheilkunde: alle oben angeführten Indikationen, speziell im HNO-Bereich