Stress Profiling

 

Beim Stress-Profil handelt es sich um eine standardisierte psychophysiologische Biofeedback-Diagnostik zur Bestimmung des physiologischen Erregungsniveaus und zur Messung der Reagibilität, der Entspannungs- und Belastungsfähigkeit des Patienten. Das Institut für Neurofeedback benutzt die von der Harvard Medical School gemeinsam mit Dr. Inna Khazan entwickelte Methode mit Normwerten. Im Harvard Stress-Profil wechseln sich Stress hervorrufende Aufgaben (z.B. Kopfrechnen) mit Entspannungsphasen ab. Es werden mehrere physiologische Parameter gleichzeitig abgeleitet und die Reaktionen vom autonomen Nervensystem werden gemessen und ihr Verlauf grafisch und statistisch dargestellt. Speziell im Stress-Profiling geschulte Biofeedback-Therapeuten können die Ergebnisse des Profils ihres Patienten analysieren, die Stärken und Schwächen des Patienten punktgenau identifizieren und ein individuelles Behandlungsprogramm, das zur Stärkung der ermittelten persönlichen Schwächen und Stabilisierung der individuellen Ressourcen dient, für ihren Patienten planen.

Basierend auf den Ergebnissen der Anamneseerhebung, des Stress-Profils, des quantitativen Elektroenzephalogramms und nach Selbstbeurteilungsverfahrens mit Fragebögen werden mit den Patienten gemeinsam die Therapieziele formuliert und ein individueller Behandlungsplan erarbeitet.