Herzfrequenzvariabilitätsmessung oder Herzratenvariabilitätsmessung

Die Variabilität der Herzfrequenz ist ein Indikator für Ihre Gesundheit. Herzratenvariabilitätsmessung und -Training gehört zu den Biofeedback-Methoden des Instituts für Neurofeedback und Biofeedback.

Mit der Herzratenvariabilitätsmessung ist die Messung der Herzfrequenzvariabilität gemeint. Die Herzfrequenz wird, so wie alle inneren Organe, durch das vegetative Nervensystem gesteuert. Das vegetative Nervensystem besteht aus Sympathikus- und Parasympathikus-Aktivitäten.

Der sympathische System ist aktiv, wenn wir Leistung erbringen. Das parasympathische System ist aktiv, wenn wir zur Ruhe kommen wollen.

Um die Anforderungen des Alltags gut bewältigen zu können, brauchen wir eine ausgewogene Aktivierung von Sympathikus und Parasympathikus (Autonome Balance).

 

Normalerweise ist es so, dass die Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen nicht immer gleich sind. Beim der Einatmen wird der Herzschlag etwas schneller, während er bei der Ausatmung wieder langsamer wird.

Viele Patienten meinen, dass sie besonders gesund seien, wenn die Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen immer gleich sind. Aus medizinischer Sicht ist das jedoch falsch: denn die atemabhängige Veränderung der Abstände zwischen den einzelnen Herzaktionen ist ein Zeichen für eine gute Anpassungsfähigkeit des Organismus an die Anforderungen der Umwelt.
Unter Alltagsbedingungen zeigt die Herzfrequenzvariabilität meist ein chaotisches Muster mit geringer Herzfrequenzvariabilität. Während Atem- und Achtsamkeitsübungen mit einem Biofeedback-Gerät jedoch, erhöht sich die Herzfrequenzvariabilität und weist zudem ein kohärentes Schwingungsmuster auf. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass diese Herzfrequenzvariabilität zusammen mit dem kohärenten Schwingungsmuster der Herzfrequenz positive Auswirkungen auf die Psyche und den Körper hat.
Die Messung und das Training der Herzfrequenzvariabilität beim I-NFBF mit zertifizierten Biofeedbackgeräten ermöglicht uns Aussagen darüber machen,
·       ob Sie unter psychischen oder physischen Stress stehen, der negative Auswirkungen auf Ihr vegetative Nervensystem haben kann,
·       ob bei Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht ist,

-      bei welchem Atemrhytmus und -tief eine optimale Durchblutung und Sauerstoffversorgung ihre Gehirns und aller Organe sichergestellt ist

·       und ob die bisher eingeleiteten Maßnahmen Ihrer Therapie bereits Wirkung zeigen (Therapie-Kontrolle).